Fragmente aus meiner Sucht- und Lebensbiografie

Mein Weg

SuchtBiografieSchnipsel

13 bis 16 Jahre: Ich esse zu wenig da ich  flachbrüstig und zart wie eine Elfe sein möchte. Ich hasse meine kräftigen Beine und will unbedingt, dass sie dünner werden.

LebensBiografieSchnipsel

Ich gehe aufs Gymnasium, tanze, spiele Akkordeon, bin Kunstturnerin und verbringe viel Zeit mit meinen Freundinnen. Über meine Abnehmaktionen spreche ich mit niemandem. Das ist mein Geheimnis. Nach außen bin ich die Coole, die alles im Griff hat. 

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13 bis 16 Jahre: Ich esse zu wenig da ich  flachbrüstig und zart wie eine Elfe sein möchte. Ich hasse meine kräftigen Beine und will unbedingt, dass sie dünner werden.

LebensBiografieSchnipsel

Ich gehe aufs Gymnasium, tanze, spiele Akkordeon, bin Kunstturnerin und verbringe viel Zeit mit meinen Freundinnen. Über meine Abnehmaktionen spreche ich mit niemandem. Das ist mein Geheimnis. Nach außen bin ich die Coole, die alles im Griff hat. 

SuchtBiografieSchnipsel

Ab 15 Jahre: Mein erster Freund verführt mich zum Rauchen. So beginne ich ab und an am Wochenende zu rauchen. 

LebensBiografieSchnipsel

Ich hänge viel mit meiner besten Freundin ab. Wir gestehen uns, dass wir heimlich rauchen und haben ein weiteres, gemeinsames Geheimnis. Ich habe aufgehört zu turnen und Akkordeon zu spielen. Jungs sind nun viel interessanter.

SuchtBiografieSchnipsel

Ab 16 Jahre: Ich beginne zu kiffen und finde es cool, mit Freaks abzuhängen. Ich gehöre dazu! Hab eine peer group gefunden. 

LebensBiografieSchnipsel

Ich verrate niemanden, dass ich kiffe. Das bewirkt eine aufregende Gefühlsmischung in mir.

 

Ab 15 Jahre: Mein erster Freund verführt mich zum Rauchen. So beginne ich ab und an am Wochenende zu rauchen. 

Ich hänge viel mit meiner besten Freundin ab. Wir gestehen uns, dass wir heimlich rauchen und haben ein weiteres, gemeinsames Geheimnis. Ich habe aufgehört zu turnen und Akkordeon zu spielen. Jungs sind nun viel interessanter.

Ab 16 Jahre: Ich beginne zu kiffen und finde es cool, mit Freaks abzuhängen. Ich gehöre dazu! Hab eine peer group gefunden. 

Ich verrate niemanden, dass ich kiffe. Das bewirkt eine aufregende Gefühlsmischung in mir.

Ab 17 Jahren: Ich trinke manchmal Alkohol; meist süßen Lambrusco oder Eierlikör. …

Mit meinen Freunden kiffe ich viel und finde es cool, eine Kifferin zu sein und Zigaretten zu rauchen.

Ansonsten bekomme ich mein Leben gut auf die Reihe. … tanze Ballett, habe Freundschaften, bin für drei Monate in Frankreich auf einem Internat, falle dreimal durch den Führerschein, nähe meine Kleider selbst, färbe mir meine Haare hennarot, trinke Tee und rieche nach Patchouli. …

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Ab 17 Jahren: Ich trinke manchmal Alkohol; meist süßen Lambrusco oder Eierlikör. …

Mit meinen Freunden kiffe ich viel und finde es cool, eine Kifferin zu sein und Zigaretten zu rauchen.

LebensBiografieSchnipsel

Ansonsten bekomme ich mein Leben gut auf die Reihe. … tanze Ballett, habe Freundschaften, bin für drei Monate in Frankreich auf einem Internat, falle dreimal durch den Führerschein, nähe meine Kleider selbst, färbe mir meine Haare hennarot, trinke Tee und rieche nach Patchouli. …

SuchtBiografieSchnipsel

Mit 19 Jahren: rauche ich mehr als 20 Zigaretten täglich. Ich möchte mit dem Rauchen aufhören, habe jedoch so heftige Entzugserscheinungen –  schlechte Laune, Traurigkeit, Kopfschmerzen –  dass ich nach wenigen Stunden wieder rauche und diese schwachen Stunden verdränge. Die Wege aus der Sucht bleiben für mich unsichtbar. Ich rauche danach mehr denn je.

LebensBiografieSchnipsel

Ich mache ein gutes Abitur, studiere an der PH Lehramt, bin weiterhin cool, quatsche viel, bin viel unterwegs, arbeite in Kneipen und feiere mit Freunden. Meine neue beste Freundin liebt das Zigarettenrauchen genauso wie ich.  An die gescheiterte Aufhöraktion denke ich kaum mehr und stelle mich auf den Standpunkt: “Ich rauche gern!”

SuchtBiografieSchnipsel

Von 21 bis 25 Jahren: Ich kämpfe mit dem Übergang ins Erwachsenenleben. … Um Überforderungen auszuhalten, rauche ich nun ununterbrochen:

40 Zigaretten sind nun normal. 

In meiner Frauen-WG feiern wir jeden Abend. Alle rauchen, kiffen und trinken Alkohol. 

Meine Liebesbeziehung wird immer dramatischer. Ich komme nicht auf die Idee, dass meine starken und heißen Gefühle durch die Drogen aufgeputscht und verstärkt werden.  

Die Liebe zerbricht.  

Ich rauche täglich 40 Zigaretten, kiffe mehrmals die Woche und trinke regelmäßig Alkohol.

LebensBiografieSchnipsel

Ich lebe in einer neuen Stadt. …studiere nun BWL Verkehrswesen, Touristik.

…ich kenne niemanden. Zum ersten Mal in meinem Leben spüre ich bewusst Einsamkeit. …will meine Unsicherheit nicht spüren und rauche noch mehr.

Nach einem Jahr ziehe ich in eine Frauen-WG und ich verliebe mich zum ersten Mal unsterblich. 

Ich bin gut eingebettet in meiner WG und die Einsamkeit ist verflogen. Ich schließe mein Studium erfolgreich ab. Die Liebe zerbricht.

Ich träume von Sinn und Erfüllung.

SuchtBiografieSchnipsel

Von 26 bis 31 Jahren: Ich beginne in einer Brauerei zu arbeiten. 

Ich habe ein eigenes Büro und darf in meinem Büro rauchen. Jeden Monat bekomme ich Biergutscheine für 6 Kisten Bier. Zu dieser Zeit mag ich Bier nicht besonders. Daher verschenke ich die Gutscheine. ….

noch bin ich Rotweinliebhaberin.

In der Brauerei ist es ganz normal, Bier zu trinken. … Das gehört mit zur Unternehmenskultur. Keiner macht sich darüber Gedanken. Von Sucht spricht niemand.

 …auf Messen und Veranstaltungen wird selbstverständlich das hauseigene Bier getrunken.  

LebensBiografieSchnipsel

Ich denke, ich habe meinen Traumberuf gefunden: Ich leite die PR Abteilung.

… In kürzester Zeit bin ich mit meiner Arbeit sehr unglücklich. …

…  Dennoch bleibe ich 6 Jahre und arbeite mich hoch. Am Ende leite ich eine eigene Abteilung und sitze im begehrten großen Eckzimmer auf der Vorstandsetage.

 …Ich mache eine NLP Ausbildung  und das große Curriculm bei Landmark Education.

Ich praktiziere Yoga … 

Meine Neugier und meine Leidensdruck treiben mich an.

Endlich, nach 6 Jahren wage ich den Sprung: ich kündige und werde selbstständig.

SuchtBiografieSchnipsel

Von 31 bis 36 Jahren: Ich lebe gemeinsam mit meiner neuen großen Liebe. …, rauchen, trinken und kiffen gehören in unseren Lebensalltag.  In unseren Freundeskreisen wird lustig gefeiert und konsumiert. Für niemanden ist das auffällig, seltsam oder ein Problem. Vielmehr ist das Ausdruck von Genuß, Lebensfreude und Freiheit. Ich versuche immer mal wieder meine Rauchgewohnheit zu ändern. Scheitere jedoch jedes Mal. Noch immer bleiben mir die Wege aus der Sucht verschlossen. 

LebensBiografieSchnipsel

Ich baue meine Selbständigkeit auf. Leite eine Künstleragentur. Mache Ausbildungen in Massage- und Körperarbeit.

Wir ziehen von West- nach Ostdeutschland. … 

Ich organisiere gemeinsam mit einer Freundin die erste Frauen-Zeit. …

Ich lerne die Ritualarbeit und schamanische Arbeit kennen. 

SuchtBiografieSchnipsel

Mit 35 Jahren: bin ich schwanger.

Sofort trinke ich keinen Tropfen Alkohol mehr und höre auf zu kiffen. Es geht also doch! Erstmals finde ich Wege aus der Sucht.

Mein Zigarettenkonsum sinkt von 40 Zigaretten auf 6 Zigaretten pro Tag. Komplett aufhören kann ich nicht. 

LebensBiografieSchnipsel

Ich genieße die Schwangerschaft in vollen Zügen. Plötzlich gibt es keine Sinnfragen mehr, keine Gefühlseskalationen. Ich bin klar und zufrieden. Ich fühle Ruhe in mir und genieße mein Leben.

Hochschwanger fliege ich in die zweite Frauen-Zeit und feiere meinen dicken Bauch gemeinsam mit den anderen Frauen. 

SuchtBiografieSchnipsel

Mit 39 Jahren: gelingt es mir endlich, nach vielen gescheiterten Versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören; 40 Zigaretten waren es wieder nach der Stillzeit. Der Ausstieg ist steinig und schwer. Über ein halbes Jahr brauche ich, um meine neue Gewohnheit: “Nicht rauchen” in mein Alltagsleben zu integrieren. Die Wege aus der Sucht werden nun für mich sichtbar, spürbar und lebbar. 

Von 26 bis 31 Jahren: Ich beginne in einer Brauerei zu arbeiten. 

Ich habe ein eigens Büro und darf in meinem Büro rauchen. Jeden Monat bekomme ich Biergutscheine für 6 Kisten Bier. Zu dieser Zeit mag ich Bier nicht besonders. Daher verschenke ich die Gutscheine. ….

noch bin ich Rotweinliebhaberin.

In der Brauerei ist es ganz normal, Bier zu trinken. … Das gehört mit zur Unternehmenskultur. Keiner macht sich darüber Gedanken. Von Sucht spricht niemand.

 …auf Messen und Veranstaltungen wird selbstverständlich das hauseigene Bier getrunken.  ..

LebensBiografieSchnipsel

 

Ich erweitere mein funktionierendes Know How, wie ein Ausstieg aus einer gefestigten Gewohnheit bzw. Sucht gelingt. 

Ich lerne den Umgang mit starken Emotionen, Widerständen und düsteren Gedanken. 

Ich praktiziere “The Work”nach Byron Katie und übe mich im “kreativen visualisieren”.

SuchtBiografieSchnipsel

Ab 46 Jahren: Ich entscheide mich,  keinen Alkohol mehr zu trinken. Mein Umfeld ist erstaunt. 

Ich gehe zu den Anonymen Alkoholikern. Mache eine Therapie; die Ärzte und Therapeuten sagen ich sei keine Alkoholikerin….die AA sagen: “Musst du selbst entscheiden.”

Nach zwei Jahren glaube ich, dass ich ab und an Bier trinken kann und beginne wieder zu trinken. Erst ab und an. Dann wieder zunehmend mehr. Schließlich wieder jeden Tag. Doch nun fühle ich mich mit dem täglichen Trinken nicht mehr wohl.  Ein Hin und Her beginnt – experimentieren – ausprobieren- resignieren – erneut nüchtern – erneut trinkend. Ich kreise um die Wege aus der Sucht.

Ich besuche einen Kurs “Kontrolliertes Trinken” und finde heraus, dass auch das keine Lösung für mich ist. Mir wird klar, dass ich eine Entscheidung treffen muss. Das hin- und her macht keinen Sinn mehr. 

LebensBiografieSchnipsel

Vieles in meinem Leben ist trotz meiner Suchtaffinität schön und gut. Ich bin Mutter, Haus- und Hofbesitzerin und arbeite freiberuflich.

Ich mache eine Ausbildung in gewaltfreier Kommunikation (GFK) und beginne zu meditieren. Mit meiner Meditationsgruppe fahre ich nach Indien…..

Nach 11 Jahren trenne ich mich von meinem Freund und Vater meines Sohnes und bleibe für lange Zeit Single. 

Ich bin Dozentin an FHs und Universitäten für BWL und Marketing….

und Autodidaktin: ich meditiere weiter, lerne Atemmeditationen, übe mich in Selbstliebe, lerne online bei Veith Lindau und leite eine Regionalgruppe .

SuchtBiografieSchnipsel

Mit 53 Jahren:  Der Groschen fällt: ich beschließe, komplett mit dem Trinken aufzuhören.

Ich entwickle für mich ein Aufhörprogramm, das meine Erfahrungen, die ich auf meinem Weg des Versuchens, Scheiterns und Weitermachens gesammelt habe, berücksichtigt. Nun beschreite ich sie ganz aktiv, die Wege aus der Sucht.

Der selbstbestimmte, abstinente Weg in die Freiheit beginnt.

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Ich führe mein morgendliches Schreibritual durch und etabliere in mir mein selbstentworfenes Nüchternheits-Programm.

Es funktioniert!

Ich baue mein Programm weiter aus…gehe meinen Weg.

 

Mit 19 Jahren: rauche ich mehr als 20 Zigaretten täglich. Ich möchte mit dem Rauchen aufhören, habe jedoch so heftige Entzugserscheinungen –  schlechte Laune, Traurigkeit, Kopfschmerzen –  dass ich nach wenigen Stunden wieder rauche und diese schwachen Stunden verdränge. Die Wege aus der Sucht bleiben für mich unsichtbar. Ich rauche danach mehr denn je.

Ich mache ein gutes Abitur, studiere an der PH Lehramt, bin weiterhin cool, quatsche viel, bin viel unterwegs, arbeite in Kneipen und feiere mit Freunden. Meine neue beste Freundin liebt das Zigarettenrauchen genauso wie ich.  An die gescheiterte Aufhöraktion denke ich kaum mehr und stelle mich auf den Standpunkt: “Ich rauche gern!”

Von 21 bis 25 Jahren: Ich kämpfe mit dem Übergang ins Erwachsenenleben. … Um Überforderungen auszuhalten, rauche ich nun ununterbrochen: 

40 Zigaretten sind nun normal. 

In meiner Frauen-WG feiern wir jeden Abend. Alle rauchen, kiffen und trinken Alkohol. 

Meine Liebesbeziehung wird immer dramatischer. Ich komme nicht auf die Idee, dass meine starken und heißen Gefühle durch die Drogen aufgeputscht und verstärkt werden.  

Die Liebe zerbricht. 

 

Ich rauche täglich 40 Zigaretten, kiffe mehrmals die Woche und trinke regelmäßig Alkohol.

Ich lebe in einer neuen Stadt. … studiere nun BWL Verkehrswesen, Touristik. …

… ich kenne niemanden. Zum ersten Mal in meinem Leben spüre ich bewusst Einsamkeit. …. will meine Unsicherheit nicht spüren und rauche noch mehr!

Nach einem Jahr ziehe ich in eine Frauen-WG und ich verliebe mich zum ersten Mal unsterblich.  Ich bin gut eingebettet in meiner WG und die Einsamkeit ist verflogen.

Ich schließe mein Studium erfolgreich ab. Die Liebe zerbricht.

 

Ich träume von Sinn und Erfüllung.

Von 26 bis 31 Jahren: Ich beginne in einer Brauerei zu arbeiten. 

Ich habe ein eigenes Büro und darf in meinem Büro rauchen. Jeden Monat bekomme ich Biergutscheine für 6 Kisten Bier. Zu dieser Zeit mag ich Bier nicht besonders. Daher verschenke ich die Gutscheine. ….

noch bin ich Rotweinliebhaberin.

In der Brauerei ist es ganz normal, Bier zu trinken. … Das gehört mit zur Unternehmenskultur. Keiner macht sich darüber Gedanken. Von Sucht spricht niemand.

 …auf Messen und Veranstaltungen wird selbstverständlich das hauseigene Bier getrunken.  ..

Ich denke, ich habe meinen Traumberuf gefunden: Ich leite die PR Abteilung.

… In kürzester Zeit bin ich mit meiner Arbeit sehr unglücklich. …

…  Dennoch bleibe ich 6 Jahre und arbeite mich hoch. Am Ende leite ich eine eigene Abteilung und sitze im begehrten großen Eckzimmer auf der Vorstandsetage.

 …Ich mache eine NLP Ausbildung  und das große Curriculm bei Landmark Education.

Ich praktiziere Yoga … 

Meine Neugier und meine Leidensdruck treiben mich an.

Endlich, nach 6 Jahren wage ich den Sprung: ich kündige und werde selbstständig.

Von 31 bis 36 Jahren: Ich lebe  gemeinsam mit meiner neuen großen Liebe.…, 

Rauchen, trinken und kiffen gehören in unseren Lebensalltag.  In unseren Freundeskreisen wird lustig gefeiert und konsumiert. Für niemanden ist das auffällig, seltsam oder ein Problem. Vielmehr ist das Ausdruck von Genuß, Lebensfreude und Freiheit.

Ich versuche immer mal wieder meine Rauchgewohnheit zu ändern. Scheitere jedoch jedes Mal. Noch immer bleiben mir die Wege aus der Sucht verschlossen.

Ich baue meine Selbständigkeit auf. Leite eine Künstleragentur. Mache Ausbildungen in Massage- und Körperarbeit. …. 

Wir ziehen von West- nach Ostdeutschland ….

Ich organisiere gemeinsam mit einer Freundin die erste Frauen-Zeit.

Ich lerne die Ritualarbeit und schamanische Arbeit kennen.

Mit 35 Jahren: bin ich schwanger.

Sofort trinke ich keinen Tropfen Alkohol mehr und höre auf zu kiffen. Es geht also doch! Erstmals finde ich Wege aus der Sucht.

Mein Zigarettenkonsum sinkt von 40 Zigaretten auf 6 Zigaretten pro Tag. Komplett aufhören kann ich nicht. 

Ich genieße die Schwangerschaft in vollen Zügen. Plötzlich gibt es keine Sinnfragen mehr, keine Gefühlseskalationen. Ich bin klar und zufrieden. Fühle Ruhe in mir und genieße mein Leben.

Hochschwanger fliege ich in die zweite Frauen-Zeit und feiere meinen dicken Bauch gemeinsam mit den anderen Frauen. 

 

Mit 39 Jahren: gelingt es mir endlich, nach vielen gescheiterten Versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören; 40 Zigaretten waren es wieder nach der Stillzeit. Der Ausstieg ist steinig und schwer. Über ein halbes Jahr brauche ich, um meine neue Gewohnheit: “Nicht rauchen” in mein Alltagsleben zu integrieren. Die Wege aus der Sucht werden nun für mich sichtbar, spürbar und lebbar. 

 

Ich erweitere mein funktionierendes Know How, wie ein Ausstieg aus einer gefestigten Gewohnheit bzw. Sucht gelingt. 

Ich lerne den Umgang mit starken Emotionen, Widerständen und düsteren Gedanken. 

Ich praktiziere “The Work”nach Byron Katie und übe mich im “kreativen visualisieren”.

Ab 46 Jahren: Ich entscheide mich,  keinen Alkohol mehr zu trinken. Mein Umfeld ist erstaunt. 

Ich gehe zu den Anonymen Alkoholikern. Mache eine Therapie; die Ärzte und Therapeuten sagen ich sei keine Alkoholikerin….die AA sagen: “Musst du selbst entscheiden.”

Nach zwei Jahren glaube ich, dass ich ab und an Bier trinken kann und beginne wieder zu trinken. Erst ab und an. Dann wieder zunehmend mehr. Schließlich wieder jeden Tag. Doch nun fühle ich mich mit dem täglichen Trinken nicht mehr wohl.  Ein Hin und Her beginnt – experimentieren – ausprobieren- resignieren – erneut nüchtern – erneut trinkend. Ich kreise um die Wege aus der Sucht.

Ich besuche einen Kurs “Kontrolliertes Trinken” und finde heraus, dass auch das keine Lösung für mich ist. Mir wird klar, dass ich eine Entscheidung treffen muss. Das hin- und her macht keinen Sinn mehr. 

Vieles in meinem Leben ist trotz meiner Suchtaffinität schön und gut. Ich bin Mutter, Haus- und Hofbesitzerin und arbeite freiberuflich.

Ich mache eine Ausbildung in gewaltfreier Kommunikation (GFK) und beginne zu meditieren. Mit meiner Meditationsgruppe fahre ich nach Indien. …

Nach 11 Jahren trenne ich mich von meinem Freund und Vater meines Sohnes und bleibe für lange Zeit Single. 

Ich bin Dozentin an FHs und Universitäten für BWL und Marketing

und Autodidaktin: ich meditiere weiter, lerne Atemmeditationen, übe mich in Selbstliebe, lerne online bei Veith Lindau und leite eine Regionalgruppe .

Mit 53 Jahren:  Der Groschen fällt: ich beschließe, komplett mit dem Trinken aufzuhören.

Ich entwickle für mich ein Aufhörprogramm, das meine Erfahrungen, die ich auf meinem Weg des Versuchens, Scheiterns und Weitermachens gesammelt habe, berücksichtigt. Nun beschreite ich sie ganz aktiv, die Wege aus der Sucht.

Der selbstbestimmte, abstinente Weg in die Freiheit beginnt.

Ich führe mein morgendliches Schreibritual durch und etabliere in mir mein selbstentworfenes Nüchternheits-Programm.

Es funktioniert!

Ich baue mein Programm weiter aus…gehe meinen Weg.

Wenn du mehr über das kraftvolle Werkzeug der Suchtbiografiearbeit wissen möchtest, dann kontaktiere mich.